Eigenbrödlerische Erdmännchen

HUCH, das ist mir ja peinlich, sollte Ubuntu doch schneller Betriebssystemupdates raus bringen als ich Blogeinträge? Na gut es sind ein paar Artikel in der Pipe, aber alle noch unfertig/-befriedigend.
Nun gut, zurück zum Thema:
Am 10.10.2010 war es so weit. Ubuntu 10.10 (Zufall?) mit dem Decknamen "Maverick Meerkat" wurde auf die ungeduldig wartende Gemeinde losgelassen. Und wie immer, begründet in meiner Adrenalinsucht, führte ich das Update durch, ohne Backup, ohne Sicherheitsvorkehrungen, ohne alles. Zusätzlich, um den Kick noch zu erhöhen und meiner unbändigen Neugierde nachzugeben, startete ich das Ganze über eine [Wikipedia|SSH]-Verbindung (was insofern interessant wird wenn beim Update was schief läuft und der SSH-Server nicht mehr ansprechbar ist, womit ich dann also hätte auf den Feierabend warten müssen :( ). Der Updater warnte mich auch freundlicherweise und startete eine zweite Instanz des Servers auf einem anderen Port, damit ich im Falle eines Falles noch auf den Rechner komme...
Das Update an sich flutschte aber wie ein heißes Messer durch Butter und so konnte ich mir, endlich zu hause, die Neuerungen mal anschauen. Ich gebe zu ich war etwas enttäuscht als sich auf den ersten Blick nicht geändert hatte. Gut die Schriftart ist neu (etwas kleiner und meiner Meinung nach übersichtlicher) und die Farben des eingestellten Themes haben sich ein wenig geändert, aber das war's dann erstmal. Die Veränderungen in dieser Version sind hauptsächlich unter der Motorhaube, wer sich das genauer anschauen möchte kann dies hier tun. Äußerst positiv bei diesem Update fiel die problemlose Übernahme der Grafiktreibereinstellungen auf, die sich bei mir sonst in jeder Version verabschiedet hatten (blame ATI).

Mein abschließendes Fazit für dieses Release möchte ich mir für später aufheben, da ich meinen Samsung Q1Ultra auch noch auf die neuste Version bringen will, und zwar die für Netbooks. Wenn das durch ist melde ich mich wieder.

P.S.: Das Spiel Minecraft wird jetzt offiziell unterstützt, und wer es schon kennt und Ubuntu 10.04 hat kennt die Probleme die man damit hatte... Allerdings muss ich das erst noch austesten, da ich ein paar andere Bibliotheken (Nightly Build von LWJGL) benutze um Minecraft spielen zu können.